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Ein Hoch auf „Die Blauen“

[08. 05. 2013]

RTF des RC Gehrden 5.5.13 (115 km, 1250 Höhenmeter - oder so)

Eine neue RTF auf liebevoll zusammengestellter Strecke, mit (fast) allem was wehtut: Toll, ganz toll, liebe „Blaue“. Und was man so hört, waren die immerhin 300 Teilnehmer an der RTF der gleichen Meinung. Ein bisschen konstruktive Kritik bzgl. der bei einigen Abzweigungen etwas sparsamen Ausschilderung, aber „so what“, wir alle können und wollen ja besser werden.

Am Start auch 20 (zwanzig!!) Radländer, die nach der Fotosession am Radland die 115 km unter die Reifen nahmen. Einige, u.a. der Verfasser dieses ersten Berichtsteils (zzgl. Frank, Sigi, Holger, Didi und bis zur ersten Kontrolle auch Fritz), wollten flott fahren, und so teilten wir sinnvollerweise die Gruppe. Soweit es uns betrifft, ging es sehr zügig und nicht immer im Einklang mit der Straßenverkehrsordnung los. Sicher so an die 150 FahrerInnen, also eine richtig große „Blase“, ließen es auf den ersten flachen Km Richtung Northen, Kirchwehren etc. krachen. Da musste man schon aufpassen - sowohl das einen keiner vom Rad schoß als auch, dass man nicht beim Wiederanfahren nach Abzweigungen abgehängt wurde. Erwartungsgemäß wurde das etwas wilde „Gerödel“ erst am Stemmer Berg etwas, dann bei der ersten Querung des Nienstedter Paß erheblich besser.

Holger und Did kamen mit der ersten Gruppe über den Pass, Holgi den Racer sahen wir dann auch erst am Ziel wieder. Wir anderen drei hatten eine schöne Gruppe erwischt, mit so ca. 12 Männeken, die ganz gut zusammen arbeiteten. Wie im Flug ging es nach Hattendort und Rehren, auch die Rampe zur Paschenburg wurde gemeinsam bewältigt. Die Wellen am Bückeberg (Kathrinhagen und so) taten jetzt schon etwas weh, aber es lief doch weiterhin allseits rund. Die Wand von Wiersen wie immer selektiv, aber die Kraft, wirklich wegzufahren, hatte keiner.

Vor der zweiten Querung des Nienstedter ging es durch die „russischen Berge“, wo wir den erschöpften Didi wieder einsammeln. Eimbeckhausen, zweite Anfahrt zum Nienstedter, mit herrlicher (!) Aussicht, wie immer ein Genuss. Ich beende diese Rampe „plötzlich und überraschend“ (ich war doch gar nicht so schnell) gemeinsam mit einem unbekannten Radler mit recht großem Abstand ganz vorne. Das brachte mir dann später prompt Sprüche ein wie „Dir ging es wohl um Platz 2...“. Nun ja, die Dynamik, dass - mit leichtem Gegenwind - auf dem Rest der Strecke über Wennigsen und Gehrdener Berg durchzuziehen, … .danke für die Blumen, aber lt. Geburtsurkunde bin ich Baujahr 1960. Das überlasse ich dann mal lieber dem „hitzigen“ Jungvolk. Aber doch schön, wenn man ganz gut über die Hügel kommt und dem einen oder anderen vom Jungvolk die Harke zeigen kann.

Am Ziel dann lecker Kuchen, Bratwurst etc., kalte und warme Getränke. Kurz: Alles, was man so für die erste Erholungsphase braucht. Auf dem Nachhauseweg in Degersen kommt mir dann die große Gruppe der anderen Radländer entgegen, und von deren Abenteuern berichtet Pati.

Bis denne, Euer Harti


Wie erging es der zweiten Gruppe?

Der Startschuß fiel überraschend- noch bevor wir uns als Gruppe formiert hatten. Das übliche anfängliche Gerangel und das spritzige Tempo, machten uns dieses lange nicht möglich. Hinter Northen mussten wir die vorfahrende Gruppe ziehen lassen, zogen aber eine dicke Blase mit uns. Leider schlossen unsere Männer immer noch nicht auf, und alle anderen Fremdlinge waren alles andere als scharf auf Führungsarbeit. Das mit den Kollegen vom HRC hätte vielleicht klappen können, die hatten unser Tempo. Aber sie trainierten wohl gerade das Manöver „ Ausreißversuch“.

Mit taktischen Überlegungen war schlagartig Schluss, als Lothars Hinterreifen, kurz hinter Leveste mit einem lauten Knall platzte. Also pulten wir alle Radländer aus der Gruppe, um den Schaden zu begutachten und bestenfalls zu beheben. Den Schrauber- Experten Karsten und Jörg gelang es, den Schlauchsalat vom Ritzelpaket zu entfernen. Immerhin: der Mantel war noch weiter zu verwenden,...und es war nichts schlimmeres passiert. Nun konnten wir die Fahrt in einträchtig fortsetzen.

Lediglich Lutz und Fiete, die unterdessen weitergerollt waren, sollten wir erst an der dritten Verpflegungsstelle wieder einsammeln. Dafür hatte uns inzwischen Micha F. erreicht, und kurz vor der ersten Verpflegung, kam uns in umgekehrter Richtung Fritz entgegen. Ein zweiter Defekt ereilte uns dann bereits auf der Heimreise, beim Anstieg zum Nienstedter Pass. Der Schlauch an Fietes Bike war rasch gewechselt, nur leider war auch der Ersatzschlauch defekt. Also: nochmal von vorne!

Mittlerweile sorgten wir uns ernsthaft um die ersehnte Bratwurst. Der RC würde das Buffett doch wohl nicht schließen, bevor der letzte Radländer im Ziel ist!? Ein Anruf bei „Mosi“ stellte sicher, dass man uns einige Würste zurückstellen würde. In Erwartung des leckeren Schmaus’, hätten wir den Schlenker über Wennigsen gern abgekürzt, aber das verbietet die Ehre!
Der Abschluss vor der Turnhalle und das Wiedersehen mit den anderen war sehr gesellig...
Dem Orga- Team von „ den Blauen“, welches uns „mit dem Besen rauskehren musste“, gilt unser Dank und unsere Anerkennung für die Durchführung der gelungenen Veranstaltung.
Und das bei diesem schönen Wetter!

Viele Grüsse, Patrizia

 

Kommentare: 2

1
UserHarti
Date / Time08.05.13 - 09:36

Heute (Mittowch) morgen auf dem Weg zur Arbeit fiel mir endlich ein, wer da noch mit uns in der "flotten" Gruppe unterwegs war. Ich wusste doch, ich hatte einen vergessen, kam aber ums Verrecken nicht drauf. Na, wie erwähnt: Baujahr 1960.... Sorry, ganz großes SORRY, lieber Stefan!! Dafür hast du Minimum 30 km Windschatten bei mir gut!!

2
UserThomas Sch
Date / Time08.05.13 - 12:25

Wirklich tolle Runde, das kann man nicht anders sagen. Auch wenn das mit dem "lockeren" RTF-fahren nach dem Start unterschiedlich interpretiert wurde. Aber als sich dann Orange vorn versammelt hatte, lief es ja. "Schade" das Lothar sein Defekt die Gruppe sprengte. So wurde es ein Radländerausflug mit Anhang.

Mein Dank den Damen von Ratiopharm (ihr wisst schon gute Preise, gute Besserung und so) ohne die ich wohl nicht hätte teilnehmen können. An den Bergen geröchelt wie ein altes Dampfross, aber doch gut rauf gekommen.

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