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RTF in Altwarmbüchen

[04. 06. 2011]

Nord-Ost Hannover
RTF in Altwarmbüchen 4.6.2011

Nach diversen Gruppenfahrten mit entsprechenden kleinen Zwängen stand mir der Sinn nach „die Sau rauslassen“, Tempo fahren bis es nicht mehr geht. Bei solchen Gelegenheiten suche ich mir dann gerne eine RTF. Also auf nach Altwarmbüchen. Der Kenner der Materie wird nun leise in mein inneres Stöhnen einstimmen: „Ausgerechnet Altwarmbüchen...“

Nun, erstklassig und sehr liebevoll organisiert, tolles Wetter (das letzte Mal war ich vor 6 Jahren oder so - jedenfalls in meiner ersten Rennradsaison) in Altwarmbüchen am Start, bei Dauerregen. Also gegen die RTF spricht eigentlich nur das Gelände: Flach, flacher, am flachsten...

Die beste Ehefrau von allen hatte Startfreigabe erteilt („Hau bloß ab, sonst nervst du eh“). Ich vertraue ich mich wieder den Öffies an, und werde nicht enttäuscht. Abfahrt 07.00 Uhr in Wennigsen, Umsteigen Linden-Fischerhof und um 7.50 Uhr rolle ich schon Richtung Anmeldung. Zu spät für das Hauptfeld – kommt mir doch die große „Blase“ (grob geschätzt 200 Starter) schon entgegen. Vorneweg die üblichen Verdächtigen aus der „Privatrennen-Abteilung“ (auch hier gilt: Der Kenner der Materie weiß, wen ich meine...) - sehr schön, sind die Hektiker schon mal durch.

Nachdem ich mein Eintrittsgeld entrichtet hatte (5,- € scheint sich jetzt einzupendeln), mache ich mich auf die Streecke. Hat man die Autobahnquerungen erst einmal hinter sich, geht es über durchaus reizvolle Nebenstrassen. Nach dem Warmfahren pendele ich mich bei (strammen) Gegenwind so knapp über 30 km/h ein. Rasch wird es wärmer, ein heißer Tag kündigt sich an. Die Route, naja, nicht wirklich langweilig, aber halt eben wie ein Bügelbrett. Und wenn es denn 2-3 km geradeaus geht, dann Ortdurchfahrt (oder Links-/Rechtskurve) und dann wieder 2-3 km geradeaus, ist das auch nicht wirklich aufregend.

Nachdem mir dann einige Starter winkend entgegen kamen, war klar, dass nicht nur ich einen Wegweiser übersehen hatte, „Abteilung kehrt“. Unser kleine Gruppe rollt sehr gemütlich, dass wird mir denn doch zu langsam. Und wie immer auf RTF's: Irgendeinen trifft man immer – und so überholen uns plötzlich 2 Dynamiker. Ich springe ran, dass sind die lang ersehnten schnellen Hinterräder. Ruckzuck sind wir auf Renntempo, naja gut: fast. Zu dritt geht es weiter, wobei der eine der Überholenden sich bald als „Lutscher“ outet, ihm geht die Luft aus. So wechseln wir uns zu zweit in der Führungsarbeit ab (Anmerkung: Der andere „Kollege“ war aber so gut drauf, der wäre alleine auch nicht wesentlich langsamer gewesen...). Wie er berichtet, fährt er regelmäßig „Jedermann-Rennen“ und hatte das schicke rote Trikot der Strammen Kette wohl auch gerade in Berlin gesehen (?Sicher war er nicht: Wer war das?).

Ich überlege kurz, die 150-er Schleife zu fahren. Ach nöö, bei dem Tempo reichen die 120 auch. Nach der Tourteilung dann Rückenwind, jetzt sind wir ohne große Anstrengung wirklich bei Renntempo. Mensch, da sind wir ja um 11.00 Uhr wieder drin.... Der Rest ist schnell erzählt: 11.00 Uhr war nicht, aber ca. 11.20 Uhr hat die flotte Fahrt ein Ende. Die letzten km, mittlerweile starker Samstagverkehr, sehr nervig.

„Strapazen“- und Regionalbahn bringen mich flott wieder nach Wennigsen. Wo die beste Ehefrau von allen mir nach dem Duschen den Sparschäler für Spargel und Kartoffeln in die Hand drückt: „Mach mal, Harti.“ Also manchmal wünsche ich mir, mein „Karate-Girl“ hätte nicht schon den braunen Gürtel....

Herzliche Grüße
Euer Harti

 

Kommentare: 1

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UserGerhard
Date / Time10.06.11 - 19:47

Komisch, Hartmut. Nach 120 km sind meine Reifen erst auf Betriebstemperatur. Da kann ich unmöglich aufhören. Um meinen Spargel kümmern sich anschließend die Boxenluder.

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