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Fuchsjagd

[27. 04. 2014]

RTF „Fahrt in den Frühling“ (Laatzen, 26.4.14)

Sigi und ich, Anreise bei bestem Wetter mit dem Rad. Anmeldung (dabei Gerd und Shorty McLange gesehen), kleine Geschäfte erledigt. Start 12 Uhr - das sind ja noch 15 Min. Wir schauen uns an: Auf den Massenstart warten? Nöö!! Machen wir doch was anderes und lassen uns jagen! Beide sind wir gespannt, wie lange wir durchhalten. Stille Hoffnung: Bis zu dritten Station, also ca. 90km, realistisch sind sicher max. 70 km.

Wer die RTF kennt, weiß: Anfang und Ende flach, dazwischen reichlich Wellen und einige fiese Anstiege. Um uns das Leben nicht zu einfach zu machen, geht es in die ersten rd. 40 km mit durchaus ekligem Gegenwind über die Piste. Wacker kämpfen wir uns über die langen Geraden. So spannende Ortschaften wie Bierbergen (!) machen Lust auf Trinkpause, aber das muss noch warten.

Randnotiz: Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu: Ca. bei 35 km stehen wir gute 5 Minuten vor einer geschlossenen Bahnschranke.

Nach der ersten Station geht es zunächst noch flach und mit Gegenwind weiter, dann wird es welliger. Meine Beine brennen schon heftig, Sigi schleppt mich wacker die Hügel hoch. Wir diskutieren: Bei dem Wind, da fahren die Verfolger doch Windkante – ob es mehr als 20 sein werden, die uns schnappen? Die Antwort erhalten wir nach rd. 60 km in einem Anstieg: Ca. 15 sind es. Im folgenden, etwas heftigeren Anstieg fliegen davon weitere 4 raus. Mit denen und ein paar an (der kurz darauf folgenden) Station 2 aufgesammelten Mitstreitern fahren wir dann etwas entspannter weiter.

Mit einigen Altwarmbüchenern lassen wir es bei Seitenwind noch kreiseln. Das machte Laune, brachte Tempo und sparte Körner. Die verbrauchten wir dann aber auf den rd. 5 km Umweg, die der manchmal spärlichen Streckenausschilderung geschuldet waren. Vorbild der Ausschilderung wohl das Ostfriesische Wappen: Weißer Adler auf weißem Grund.

Die letzten 25 km nach der dritten Station dann flach, Rückenwind: Wir lassen die Beine fliegen und erreichen zügig Laatzen. Am Ziel sind wir uns einig: Ganz klar, andere sind bestimmt schneller – aber WIR waren mal wieder die Tollsten...Spaß beiseite, dass war eine richtig runde Sache!

Ein Highlight noch von der Heimfahrt: Sigis Frau kam uns mit dem E.Bike entgegen. So konnten wir die letzten 10 km im besten Windschatten richtig flott fahren. Ein verdienter Lohn für unsere Mühen.

Und wo ward Ihr, wenn man euch braucht, um Fuchsjagd zu spielen? Treibt euch auf Mallorca rum. Ein paar weitere Mitstreiter und die hätten uns nie eingeholt. Na, vielleicht doch. Sollten wir mal ausprobieren!

Kette rechts

Euer Harti

 

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